Das Osmosewasser hat eine Trübung

Beim Filtrationsprozess können feinste Luftbläschen entstehen, die eine Trübung des Wassers verursachen können.

Besonders bei Erstbenutzung oder nach einem Filterwechsel kann eine Trübung auftreten, da sich noch Luft im System befindet. Diese Luft wird zusammen mit dem Wasser durch die Membrane gepresst, wodurch das Osmosewasser einen hohen Anteil an Sauerstoff erhält. Die Trübung bzw. die Bläschen verschwinden bereits nach kurzer Zeit.

Das Osmosewasser schmeckt nicht

Das Osmosewasser ist frei von jedem Geschmack. Dasselbe Glas Wasser kann einer Person süß, einer anderen sauer, der nächsten bitter oder metallisch vorkommen. Das liegt daran, dass das Osmosewasser ein hervorragender Träger von Geschmack ist.

Besonders Menschen, die bisher nur Leitungswasser oder Mineralwasser getrunken haben, empfinden den Geschmack von Osmosewasser im ersten Moment gewöhnungsbedürftig.

Sollte das Osmosewasser dennoch einen Beigeschmack haben, so empfehlen wir Ihnen das System für etwa 20 Minuten zu spülen. Insbesondere vor der ersten Inbetriebnahme können sich feinste Aktivkohlepartikel aus den Aktivkohlefiltern lösen.

Das gefilterte Wasser enthält schwarze Partikel

Bei den schwarzen Partikeln handelt es sich um Aktivkohlestaub. Durch den Transport können sich feinste Aktivkohlepartikel lösen. Daher empfehlen wir den Umkehrosmose Wasserfilter vor Erstbenutzung sowie nach einem Filterwechsel etwa 20 Minuten zu spülen. Danach sollten alle Partikel entfernt sein.

Für die Spülung entnehmen Sie bitte die Membrane aus dem Gehäuse, damit sich diese nicht mit Aktivkohlestaub zusetzen kann.

Der Leitwert ist zu hoch

Wir empfehlen einen Leitwert von unter 50 ppm (parts per million). Ist der Wert überschritten, kann dies verschiedene Ursachen haben.

1) Überprüfen Sie, ob alle Leitungen richtig verbunden sind. Messen Sie dafür den Leitwert des Abwassers. Ist der Leitwert des Abwassers geringer als Ihr Osmosewasser, so wurden die Leitungen vertauscht.

2) Insbesondere nach der ersten Inbetriebnahme kann der Leitwert höher sein. Bitte spülen Sie daher das System für 20 Minuten. Erst wenn sich die Membrane vollständig mit Wasser aufgesogen hat, kann sie auch die volle Leistung bringen.

3) Überprüfen Sie, ob die Membrane richtig eingesetzt worden ist. Die Membrane hat auf einer Seite zwei kleine schwarze Gummidichtungen. Diese Seite muss zuerst in das Membrangehäuse eingesetzt werden. Überprüfen Sie diese zwei Gummidichtungen auf Unbeschadetheit und ob sie richtig in der Nut sitzen. Achten Sie darauf, dass die Membrane fest in die Führung einrastet, da sich sonst das gefilterte Wasser mit dem Leitungswasser vermischen kann.

4) Überprüfen Sie Ihren Wasserleitungsdruck. Liegt dieser unter 3 bar, kann der Filtrationsprozess nicht richtig ausgeführt werden, weshalb es zu einem erhöhten Leitwert kommt. Ist Ihr Wasserleitungsdruck unter 3 bar, so ist der Einsatz einer Druckerhöhungspumpe erforderlich.

5) Überprüfen Sie das Spülventil. Bei dem Spülventil handelt es sich um einen blauen Hahn, der sich oben rechts bei der Membrane befindet. Das Spülventil muss geschlossen sein. Im geschlossenen Zustand steht der Hebel des Ventils im Winkel von 90 Grad zur Leitung.

Ein Verbinder ist undicht

Dieser Umkehrosmose Wasserfilter ist mit komfortablen Schnellsteckverbindern ausgestattet. Sollte eine Undichtigkeit an einer Verbindung auftreten, schrauben Sie den Verbinder bitte raus. Anschließend legen Sie 7-8 Lagen Teflonband oder anderes Abdichtmaterial, wie Hanf um den Verbinder. Nun schrauben Sie den Verbinder wieder ein.

Der Schlauch ist undicht

Der Schlauch muss vollständig, bis ein Widerstand zu spüren ist, in den Verbinder eingesteckt werden. Bitte prüfen Sie den korrekten Sitz des Schlauches. Manchmal kann es passieren, dass der Schlauch nicht gerade abgeschnitten worden ist, weshalb er nicht bündig in dem Verbinder stecken kann. Entfernen Sie daher den Schlauch und kürzen Sie diesen mit einem geraden Schnitt um etwa zwei Zentimeter. Anschließend stecken Sie den Schlauch, bis Sie einen Widerstand spüren, in den Verbinder. Das System sollte nun dicht sein.

Undichtigkeit am Filtergehäuse

Bei einer Undichtigkeit am Filtergehäuse empfehlen wir die Dichtung zu prüfen.

1) Prüfen Sie, ob die Dichtung im Filtergehäuse vorhanden ist und ob die Dichtung korrekt in der Nut sitzt. Begutachten Sie die Dichtung auf eventuelle Haarrisse oder Quetschungen. Eine Dichtung kann durch zu festes Zuschrauben gequetscht werden, weshalb eine Undichtigkeit entstehen kann. Drehen Sie das Filtergehäuse lediglich handfest zu. Anschließend nehmen Sie den Filterschlüssel und drehen das Filtergehäuse maximal eine Viertel-Umdrehung nach.

Undichtigkeit am Membrangehäuse

Tritt aus dem Membrangehäuse Wasser aus, so kann die Undichtigkeit verschiedene Ursachen haben.

1) Prüfen Sie, ob die Dichtung im Membrangehäuse vorhanden ist und ob die Dichtung korrekt in der Nut sitzt. Begutachten Sie die Dichtung auf eventuelle Haarrisse oder Quetschungen. Eine Dichtung kann durch zu festes Zuschrauben des Deckels gequetscht werden, weshalb eine Undichtigkeit entstehen kann. Drehen Sie das Membrangehäuse lediglich handfest zu. Anschließend nehmen Sie den Membranschlüssel und drehen das Membrangehäuse maximal eine viertel Umdrehung nach.

2) Prüfen Sie außerdem den korrekten Sitz der Membrane selbst, insbesondere dass die Membrane richtig herum eingesetzt worden ist. Die Membrane muss mit den zwei kleinen schwarzen Gummidichtungen zuerst in das Gehäuse eingeführt werden.

Die Osmoseproduktion ist zu gering

1) Vergewissern Sie sich, dass der Wasserleitungsdruck bei 3 bar beträgt. Liegt der Druck unter 3 bar oder sind Druckschwankungen vorhanden, verringert sich die Osmoseproduktion. In beiden Fällen ist die Unterstützung einer Druckerhöhungspumpe erforderlich.

2) Überprüfen Sie, ob alle Leitungen knickfrei verlegt worden sind.

3) Prüfen Sie, ob die Wasserzufuhr bzw. der Universaladapter vollständig geöffnet ist.

4) Schränkt sich die Osmoseproduktion erst nach geraumer Zeit ein, so ist davon auszugehen, dass sich die Membrane mit Partikeln zugesetzt hat und verbraucht ist. In diesem Fall muss die Membrane getauscht werden. Je nach Wasserqualität beträgt die Lebensdauer der Membrane etwa zwei Jahre.

5) Das Tankventil auf dem Tank muss geöffnet sein. Der blaue Hahn muss in die Richtung des Schlaues zeigen.

6) Überprüfen Sie das Spülventil. Bei dem Spülventil handelt es sich um einen blauen Hahn, der sich oben rechts bei der Membrane befindet. Das Spülventil muss geschlossen sein. Im geschlossenen Zustand steht der Hebel des Ventils im Winkel von 90 Grad zur Leitung.

7) Überprüfen Sie, ob die transparente Folie von den drei Vorfiltern entfernt worden ist. Diese ist hauchdünn und oftmals schwer zu erkennen. Die Folie vorsichtig einritzen und dann entfernen.

8) Der Luftdruck im Tank muss bei 0,7 bar liegen. Ist der Luftdruck zu gering, kann das Wasser nicht aus dem Tank heraus kommen. Pumpen Sie daher den Tank am seitlichen Ventil auf 0,7 bar auf.

Das Verhältnis von Osmosewasser zu Abwasser stimmt nicht

Der Maxwell Wasserfilter hat ein Verhältnis von etwa 1 Liter gefiltertem Wasser zu 4 Liter Abwasser. Dieser Wert wird unter optimalen Bedingungen erreicht. Ist das Verhältnis abweichend, kann dies verschiedene Gründe haben:

1) Vergewissern Sie sich, dass der Wasserleitungsdruck mindestens 3 bar beträgt. Liegt der Druck unter 3 bar oder sind Druckschwankungen vorhanden, verringert sich die Osmoseproduktion. In beiden Fällen ist die Unterstützung einer Druckerhöhungspumpe erforderlich.

2) Überprüfen Sie das Spülventil. Bei dem Spülventil handelt es sich um einen blauen Hahn, der sich oben rechts bei der Membrane befindet. Das Spülventil muss geschlossen sein. Im geschlossenen Zustand steht der Hebel des Ventils im Winkel von 90 Grad zur Leitung.

3) Überprüfen Sie den korrekten Sitz der Membrane. Diese muss mit den zwei kleinen schwarzen Gummidichtungen zuerst in das Gehäuse eingeführt werden.

4) Tritt ein unausgeglichenes Verhältnis von Osmosewasser zu Abwasser erst nach geraumer Zeit ein, so ist davon auszugehen, dass sich die Membrane mit Partikeln zugesetzt hat und verbraucht ist. In diesem Fall muss die Membrane getauscht werden. Je nach Wasserqualität beträgt die Lebensdauer der Membrane etwa zwei Jahre.

5) Überprüfen Sie, ob der Stromstecker in der Steckdose ist. Dieser Wasserfilter funktioniert nur mit Strom.

Das Abwasser läuft die ganze Zeit

Überprüfen Sie das Spülventil. Bei dem Spülventil handelt es sich um einen blauen Hahn, der sich oben rechts bei der Membrane befindet. Das Spülventil muss geschlossen sein. Im geschlossenen Zustand steht der Hebel des Ventils im Winkel von 90 Grad zur Leitung. Wenn das Spülventil geöffnet ist, wird kein Osmosewasser produziert. Bei einem geöffneten Spülventil wird das System gespült, weshalb die ganze Zeit das Abwasser läuft.

Das Abwasser läuft lange nach

Die Osmoseproduktion stoppt, sobald der Tank vollständig mit Wasser gefüllt ist. Dies dauert etwa 15 Minuten. Erst wenn der Tank voll ist, schalten sich die Anlage und damit auch das Abwasser automatisch ab.

Es befindet sich Wasser im Druckmanometer

Bei dem "Wasser" im Druckmanometer handelt es sich um Öl. Die Viskosität des Öls sorgt dafür, dass der Zeigerausschlag gedämpft wird. Die Ablesbarkeit wird somit erleichtert.

Die Membrane ist nass

Damit die Membrane auf dem Transportweg und während der Lagerung nicht austrocknet, wird sie ab Werk in eine 3%ige Wasserstoffperoxidlösung (Desinfektionsmittel) eingetaucht und anschließend in die Folie verpackt. So wird sichergestellt, dass die Membrane steril bleibt und gleichzeitig vor dem Austrocknen geschützt wird.

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